Flughäfen Leipzig und Dresden präsentieren solides Ergebnis
Die Mitteldeutsche Flughafen AG vollzieht eine wirtschaftliche Trendwende im Geschäftsjahr 2025 und erwirtschaftet einen soliden Gewinn von 27,1 Millionen Euro.
Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) hat im Geschäftsjahr 2025 eine deutliche wirtschaftliche Stabilisierung erreicht und die Trendwende im Restrukturierungsprozess eingeleitet. Nach einem von Sondereffekten geprägten Jahr 2024 weist das Unternehmen erstmals ein positives Konzernergebnis aus. Diese wirtschaftliche Entwicklung ist das Ergebnis eines konsequenten Restrukturierungsprozesses.

Die Umsatzerlöse stiegen 2025 auf 201,5 Mio. Euro und lagen damit um 8,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 186,2 Mio. Euro. Trotz rückläufiger Passagierzahlen gelang es der MFAG, die Erlösbasis durch gezielte Preisanpassungen, optimierte Vertragsstrukturen und eine aktive Steuerung des Geschäftsportfolios zu stärken. Das operative bereinigte Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich deutlich auf 27,1 Mio. Euro (2024: 6,5 Mio. Euro), während die EBITDA-Marge von 3,5 auf 13,5 Prozent anstieg.
„Unsere EBITDA-Marge liegt bei 13,5 Prozent und zeigt, dass die ergriffenen operativen Maßnahmen greifen“, betont Götz Ahmelmann, CEO der MFAG, und ergänzt: „Und das trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds.“

Unter dem Strich erzielte der Konzern ein positives Ergebnis von 10,5 Mio. Euro, nach einem im Vorjahr bewusst in Kauf genommenen Restrukturierungsverlust von 53,5 Mio. Euro. Die Ergebnisverbesserung um insgesamt 64 Mio. Euro verdeutlicht die Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen.
Zusätzlich wurde das Ergebnis durch die Übernahme hoheitlicher Kosten beeinflusst. „Die branchenübliche Übernahme hoheitlicher Kosten trägt zur Stabilisierung des Unternehmens bei, entscheidend für die Sanierung bleibt jedoch die operative Leistung der MFAG aus eigener Kraft“, so Ahmelmann weiter.
Die operative Verbesserung ist dabei der zentrale Maßstab für die Restrukturierung. „Der Turnaround ist damit eingeleitet, aber noch nicht abgeschlossen.“, unterstreicht Götz Ahmelmann.

Die erreichte Entwicklung ist kein kurzfristiger Effekt, sondern Ergebnis einer konsequenten Neuausrichtung. Effizienzsteigerungen, Kostenreduktionen sowie eine stärkere Fokussierung auf Ertragsqualität haben maßgeblich zur Verbesserung beigetragen. Dabei ist es gelungen, die Konsolidierung ohne wesentliche Einschränkungen für den operativen Betrieb umzusetzen.
Damit ist der Jahresabschluss 2025 ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zu einem nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb, jedoch nicht als Abschluss der Entwicklung. Vielmehr markiert er den Übergang von der Sanierung in eine weiterführende Transformationsphase. „Nach der Sanierung beginnt die eigentliche Zukunftsarbeit: Wir wollen die MFAG dauerhaft wirtschaftlich tragfähig, resilient und wachstumsfähig aufstellen.“, hebt Götz Ahmelmann hervor.